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Ein im wahrsten Sinne des Wortes hautnahes Flugerlebnis, Fliegen beinahe wie einst die ersten Pioniere der Lüfte, das vermitteln heute perfekt bis ins Detail die sogenannten Ultraleichtflugzeuge.Diese ULs sind kleine, sehr leichte Flugzeuge für maximal zwei Personen. Als Antriebsquelle dienen Motoren zwischen 60 und 120 PS, die übrigens fast durchwegs in Österreich hergestellt werden. Sogar leiser als mancher Motorsegler stellen die Uls die billigste und umweltfreundlichste Alternative zum Motorflug dar, die zudem noch ein beeindruckend naturnahes und nostalgisches Flugerlebnis vermitteln. Was ein Ultraleichtflugzeug genau ist, wird von Land zu Land noch sehr unterschiedlich geregelt. International gibt es unterschiedliche Ultraleicht- Flugzeugklassen mit national variierenden Zulassungsvorschriften. Demgemäß wird der Begriff Ultraleichtflugzeug umfassend für Leichtflugzeuge verwendet. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen aerodynamisch gesteuerten und gewichtskraftgesteuerten Ultraleichtflugzeugen. |
Aerodynamisch gesteuerte Ultraleichtflugzeuge: Aerodynamisch gesteuerte Ultraleichtflugzeuge werden zur Steuerung durch Ruderausschläge um Längs-, Quer- oder Hochachse gedreht.). Diese "Dreiachser" haben einen enormen Entwicklungsschub durchgemacht und sind inzwischen teilweise leistungsfähiger als kleine Sportflugzeuge. Mit modernen dreiachsgesteuerten Ultraleichtflugzeugen sind Reisegeschwindigkeiten von 250 km/h keine Seltenheit. Die Höchstgeschwindigkeit kann bei bis zu 330 km/h liegen. In Deutschland werden seit Mai 2004 darüber hinaus auch Tragschrauber als Ultraleichtflugzeuge zugelassen . An einer Österreichischen Zulassung für Tragschrauber wird seitens der OZB gearbeitet. Bestimmte Modelle der D-M registrierten und als UL zugelassenen Tragschrauber können auch derzeit bereits in Österreich betrieben werden ( Ul Erlass des BMVIT, §18 LFG ) |
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Gewichtskraftgesteuerte Ultraleichtflugzeuge: Gewichtskraftgesteuerte Ultraleichtflugzeuge besitzen keine Ruder, die Steuerung erfolgt durch Gewichtsverlagerung bzw. Schwenkung der gesamten Flügelfläche. Der Name "Trike" leitet sich ab von Tricycle (Bicycle = Bike - Tricycle = Trike). Es handelt sich hierbei um ein Fahrwerk mit drei Rädern, das den/die Insassen und den Antrieb (Motor, Getriebe, Propeller) trägt. Das Tragwerk ist ein speziell verstärkter Drachen. So wie die Drachen (Hängegleiter) durch die Gewichtsverlagerung des Piloten gesteuert werden, so werden die Trikes durch die Verlagerung der an den Flügel angehängten Masse gesteuert. Dies geschieht ohne jegliche Ruderfläche. Zu dieser Klasse gehören eigentlich Trikes und "schwere Motorschirmtrikes" (nicht fussstartfähig!, meist doppelsitzig, und mit einem Leergewicht über 120 kg). Flugtechnische Basis für diese Ultraleichtflugzeug-Typen stellen im Prinzip in irgendeiner Form motorisierte Hängegleiter und Gleitschirme dar. Außer auf Basis dieser beiden Grundtypen kann eine Einteilung auch danach erfolgen, ob es sich grundsätzlich um ein kompaktes Fluggerät mit festem Motoreinbau handelt oder ob Motor und/oder das Trike alternativ nicht fest mit dem eigentlichen Luftfahrzeug verbundenen sind und dieses bei Bedarf auch ohne Motor als Hängegleiter oder Gleitschirm betrieben werden könnte. Aufgrund dieser unterschiedlichen, sich teilweise überlagernden Einteilungskriterien und der Modellvielfalt ist eine klare Systematik letztlich nicht möglich.(www.technik-hgpg.at) Die Begriffsverwendung bei den gewichtskraftgesteuerten Ultraleichtflugzeugen ist daher nicht immer eindeutig und hängt von dem jeweils als wesentlich angesehenen Unterscheidungskriterium ab.Diese fußstartfähigen Geräte zählen in Österreich nicht zu den ULs, sondern zu den motorisierten Hänge- und Paragleitern. .(www.technik-hgpg.at) (Quelle: ÖAeC, Wikipedia, DAeC, DULV,EMF) (Bilder: ÖAeC, DULV, Anton Wildberger)
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Dein Weg zum Ultralightpiloten: Suche Dir in Ruhe den für Dich besten Ausbildungsverein aus. Kosten, Betriebszeiten, weitere Betreuung nach der Erlagung des Scheines und natürlich die geografische Nähe sollten für Deine Entscheidung maßgeblich sein. Für die Ausbildung benötigst Du einen Flugschülerausweis! Für das Fliegen eines Ultraleichtflugzeuges gelten die gleichen Anforderungen und Pflichten wie für normale Motorflugzeuge.Das heißt, der Pilot benötigt einen Privatpilotenschein, und auch bei der Zulassung wird derselbe strenge Sicherheitsmaßstab angelegt, wie bei einem Motorflugzeug. In Kürze wird es im Sinne einer Kooperation des ÖAeC mit dem DAEC und DULV auch möglich sein, den Deutschen SPL in Österreich zu erwerben (Ausschreibung Kurs LOWZ). Das ist neben dem Nationalen PPL(UL) bzw. JAR- FCL- PPL (für OE-UL nur im Inland gültig!) die einzige in Österreich derzeit zudem anerkannte UL Lizenz (UL Erlass des BMVIT seit 2004)
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